Fluoridgabe bei kindern

Zur Kariesprophylaxe empfehlen Kinderärzte und Zahnärzte die Anwendung von Fluoriden ab dem Säuglingsalter. 

 

Es gibt zwei Möglichkeiten, Fluoride anzuwenden: als fluoridierte Zahnpasta oder in Tablettenform. 

Da die Gabe von Fluoriden bei Säuglingen und Kleinkindern wichtig ist, sie aber auch nicht zuviel Fluorid aufnehmen dürfen, haben Kinderärzte und Zahnärzte gemeinsam zwei Möglichkeiten ausgearbeitet, die der kombinierten Rachitis- und Kariesprophylaxe dienen.

Diese Informationen ersetzen kein fachliches Beratungsgespräch.

Sprechen Sie in jedem Fall mit Ihrem Kinder- und/oder Zahnarzt über die korrekte Fluoridgabe bei Ihrem Kind!

 


 

 

bis zur Vollendung des 2. Lebensjahres

 

Variante A

  • Einnahme eines Vitamin-D-Präparats (500 I.E. Vit. D) ohne Fluoridzusatz
  • ab Durchbruch des ersten Zahnes einmal täglich Zähneputzen mit einer erbsengroßen Menge fluoridierter Kinderzahncreme (500ppm Fluorid)

Variante B

  • Einnahme eines Kombinationspräparats aus Vitamin D mit Fluorid (500 I.E. Vit. D)
  • ab Durchbruch des ersten Zahnes einmal täglich Zähneputzen mit einer erbsengroßen Menge fluoridfreier Kinderzahncreme

vom 2. Geburtstag bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres

  • zweimal täglich Zähneputzen mit einer erbsengroßen Menge fluoridierter Kinderzahncreme (500ppm Fluorid)
  • keine Einnahme von Fluoridtabletten